Wissen über Firmenadressen Teil 2

Wissen über Firmenadressen (2)

Kaufen, leasen oder mieten!?

Für die Marketingaktion sind Zielgruppe und Zielvorstellung gefunden? Passende Optionen stellt BDS in diesem Beitrag vor.

WELCHE OPTION…
… passt zur Marketingaktion?

Es gibt drei Modelle, die sich zum Erwerb von Firmenadressen eigenen: Kauf, Leasing und Miete.

KAUF

Kauf eignet sich für ganzjährige Marketingaktionen mit verschiedenen Werbeformen. Käuflich erworbene Geschäftsadressen werden sozusagen “Eigentum”. Der Kauf ist für Unternehmen interessant, die eine eigene “komplette” Datenbank haben und aus dieser Ihre Selektionen und Analysen vornehmen wollen.

Eigene Datenbanken, die mit vielfältigen Merkmalen aufgebaut werden können, sind für das Marketing die wichtigste Basis. So lässt sich messen, ob oder welche Marketingmaßnahme gewirkt hat. Auch aus Rückläuferquoten lässt sich ableiten, ob Adressen an Aktualität eingebüßt haben.

Postrückläufer mögen ein Messinstrument sein, verursachen allerdings Kosten. Noch gravierender ist es, wenn Briefwerbung einem insolventen Unternehmen zugestellt wird oder der Ansprechpartner gar verstorben ist. Solche Begebenheiten sind für beide Seiten äußerst unangenehm.
Datensätze unterliegen folglich einem schnellen “Alterungsprozess”. Allerdings besteht die Möglichkeit durch einen Adressdienstleister die Datensätze stets auf den neusten Stand zu halten.

Was gilt es beim Adresskauf zu beachten?

Eine eigene Datenbank bedeutet gleichzeitig auch Pflege. Aktualität ist das A und O!

LEASING

Leasing eignet sich für Marketingaktionen, die Folgeaktionen innerhalb eines Jahres haben sollen. Oder für mehrere Marketingaktionen innerhalb eines Jahres. Das bedeutet: Für die Folgeaktionen ist kein erneuter Datenkauf nötig. Leasing beschreibt quasi die Jahresnutzung für die bestellten Datensätze.

Zwar erscheinen die Preise beim Leasing zunächst hoch, denn es wird ca. der doppelte Mietpreis fällig. Es rechnet sich trotzdem, weil schon die dritte Aktion gewissermaßen kostenfrei ist. Außerdem zeigt sich recht schnell, ob die Firmenadresse noch Bestand hat.

Was gilt es beim Adressleasing zu beachten?

Beim Leasing gilt es die Datensätze nach einem Jahr (ab Erwerb) zu löschen. Wird dieser Fakt ignoriert ist ein kostspieliger Tribut fällig. Bei diesem Modell ist der Aufbau einer eigenen Bestandsdatenbank also nicht möglich.

MIETE

Miete eignet sich für einmalige Marketingmaßnahmen. Produkteinführungen, Bekanntmachungen oder Eigenwerbung, um sich wieder ins Gespräch zu bringen. Die Einsatzmöglichkeiten sind breitgefächert.
Mieten beschreibt quasi die Einmalnutzung für die bestellten Datensätze.

Adressen mieten ist daher im Vergleich zu den anderen Preismodellen eine günstige Variante, wenn es sich um Einmalaktionen handelt, die vorerst keiner Wiederholung oder Nachfassung bedürfen.

Was gilt es beim Adressmieten zu beachten?

Beim Mieten zwingend erforderlich ist, dass nach der Einmalnutzung bzw. dem Aktionsende die Datensätze in jedem Fall gelöscht werden müssen. Wird dies nicht beachtet, ist ebenfalls ein hoher Preis fällig. Durch diese Gegebenheit ist ein Aufbau einer eigenen Datenbank auch hier nicht möglich.

Im Zuge der DSGVO solll natürlich auch die Frage der Rechtssicherheit nicht außer Acht bleiben.

WIE RECHTSSICHER…
…ist die Verwendung von Firmenadressen?

Im B2B-Bereich bedarf es bei Briefwerbung keiner Einwilligung, allerdings ist folgendes zu beachten: Werbebriefe dürfen nur an die Firmenadresse versandt werden und müssen sich auf die berufliche Tätigkeit des Ansprechpartners beziehen. Zudem muss das werbende Unternehmen den Empfänger in jedem Werbebrief ausdrücklich auf sein Widerspruchsrecht hinweisen.

5-W-Fragen über Firmenadressen. Lesen Sie dazu Teil 1

Wer schreibt hier?

Hier schreibt:

Carolin Thate
Vertrieb & Marketing
thate[at]bds-online.com

Von |2019-01-14T12:10:45+00:0009.01.2019|Allgemein, BDS-Blog|0 Kommentare

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